KfW Darlehen zur Anschlussfinanzierung für Immobilien

16. Februar 2010 Redaktion

Die KfW bietet mit Ihren zahlreichen Förderkrediten auch die Möglichkeit, die Weiterfinanzierung von Immobilien zu gewährleisten. Erfüllt man die Voraussetzungen, stehen günstigen Konditionen bereit.

KfW AnschlussfinanzierungEs gibt heute verschiedene Möglichkeiten, mit denen man eine Anschlussfinanzierung für Immobilien durchführen kann. Neben dem Hypothekendarlehen und dem Bauspardarlehen kann eben auch ein Förderdarlehen der KfW-Bank dafür genutzt werden.

Der Kreditnehmer kann dabei von einigen vorteilhaften Konditionen profitieren. An erster Stelle sind auf jeden Fall die sehr günstigen Zinsen zu nennen. Der durchschnittliche Zinssatz liegt rund 1,5% bis zu 2,0% niedriger als bei einem vergleichbaren Hypothekendarlehen von privaten Kreditinstituten und Sparkassen. Ein weiterer sehr großer Vorteil sind die flexiblen Tilgungsmöglichkeiten. In manchen Fällen ist hier die Vereinbarung einer tilgungsfreien Zeit zu Beginn der Rückzahlung möglich, was den Kreditnehmer finanziell natürlich entlastet.

Eine Eigennutzung ist Hauptvoraussetzung

Die Hauptvoraussetzung dafür, dass man ein zinsgünstiges KfW Darlehen nutzen kann, besteht in der Eigennutzung der zu finanzierenden Immobilie.
Das bedeutet konkret, man muss selber in der Immobilie leben. Eine Vermietung ist nicht gestattet, ebenso eine anderweitige gewerbliche Nutzung. Selbst wenn die Kinder im Haus wohnen und man selber nicht, bekommt man keinen Kredit zur Anschlussfinanzierung gewährt.

In der Regel wird zudem die Finanzierungssumme begrenzt und darf maximal 50% der gesamten Immobilienfinanzierung betragen. Im Rahmen einer Anschlussfinanzierung stellt das jedoch oftmals kein Problem dar, weil im Zuge der Erstfinanzierung die Darlehensschuld schon deutlich reduziert wurde.